Agaricus muscarius

Deutsche Bezeichnung: Fliegenpilz

Stoffart: Giftpilz

Typische Potenzen: D3 bis D6

Der Fliegenpilz wächst in den Wäldern Mitteleuropas in der Nähe von Birken und Fichten. Sein rot-orangefarbiger Hut ist mit weißen erhabenen Schuppen überzogen. Er enthält neben Cholin und Ibotensäure auch die Spurenelemente Vanadium und Selen. Der Fliegenpilz gilt als schwach toxisch. Beim Verzehr treten halluzinogene Zustände, Krämpfe und Lähmungen auf. Für die Herstellung homöopathischer Arzneien verwendet man die frische Frucht.

Anwendung von Agaricus


Man behandelt mit dem Fliegenpilz neurologische Störungen, die sich durch Zuckungen und Krämpfe äußern. Er findet Anwendung bei Patienten mit Beschwerden wie bei Multipler Sklerose, Chorea, Epilepsie und Angina pectoris.

Erscheinungsbild von Agaricus


Der Agaricus-Mensch ist albern, übermütig und geschwätzig, gestikuliert wild. Kinder schneiden gern Grimassen, sind entwicklungsretardiert, unruhig und in ständiger Bewegung. Agaricus erscheint unersättlich und gierig. Er mag kein gebratenes Fleisch, verlangt nach Eiern und Salzhaltigem, hat einen süßlichen Mundgeschmack. Er muss ständig aufstoßen, leidet an dauerhaften lauten Blähungen sowie ständigem Durst.
Typisch sind Taubheitsgefühle, Ameisenlaufen und Eisnadelstechen am ganzen Körper. Die Haut fühlt sich erfroren an, schmerzt bei Kälte, bildet Frostbeulen. Sie juckt und brennt, ist um die Nase herum stark gerötet. Beim Kratzen verlagern sich die Beschwerden.
Die Extremitäten zucken, teilweise schmerzhaft, wie unter einem Elektroschlag, auch in der Einschlafphase, sind allgemein kraftlos. Die Wirbelsäule reagiert empfindlich auf Druck oder Berührung. Der Gang ist unsicher, schwankend wie unter Alkoholeinfluss.
Alles sieht verschwommen aus, beim Lesen bewegen sich die Buchstaben. Die Augäpfel sind in ständiger, zittriger Bewegung (Nystagmus). Man gähnt häufig, dreht immer wieder den Kopf, lässt alles fallen. Nachts tritt ausgiebiger Schweiß auf. Husten endet mit Niesanfällen.
Die Patienten zeigen hypochondrische Züge, haben irrationale Angst, an Krebs zu erkranken, beschäftigen sich intensiv mit dem Tod. Sie klagen über ein Stechen in der linken Körperhälfte.

Darreichungsformen von Agaricus


Man verwendet die Potenzen D3, D4 und D6, bei nicht-oraler Gabe D4 und D6. Agaricus unterliegt nicht der Verschreibungspflicht, sollte jedoch gesondert aufbewahrt werden.

Anwendungsgebiete in der Übersicht

AnwendungsgebietBeschwerden/Symptome
EntwicklungsrückstandKinder liegen hinter ihrer altersgemäßen Entwicklung zurück. Sie sind nervös und unruhig, ständig in Bewegung, fordern viel Aufmerksamkeit.
KrämpfeSchmerzlose Spasmen am ganzen Körper, die Glieder zucken wie beim Veitstanz. Man ist ruhelos und verspürt einen übergroßen Bewegungsdrang.
Multiple SkleroseSich über den ganzen Körper ausdehnendes Taubheitsgefühl und unwillkürliche Zuckungen der Muskulatur. Der Gang ist unsicher. Tremor in den Händen, Nystagmus. Die Haut fühlt sich kalt bis frostig an, ein Gefühl, als würden sich eisige Nadeln hineinbohren.

Anwendungsinformationen

Verbesserung & Verschlechterung

Verbesserung:

  • Schlaf
  • langsame Bewegung
  • Wärme

Verschlechterung:

  • vor einem Gewitter
  • Sturm und kalte Winde
  • bis zu drei Stunden nach dem Essen
  • am Morgen
  • Kälte
  • Geschlechtsverkehr
  • Menstruation
  • Alkohol

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Bitte beachten Sie:

Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen, Arzt oder Apotheker!


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