Berberis vulgaris

Deutsche Bezeichnung: Sauerdorn, Gemeine Berberitze

Stoffart: Heilpflanze, Wurzelrinde

Typische Potenzen: D1 bis D12

Der Sauerdorn ist ein immergrüner Dornenstrauch, der in Asien, im Himalaya, in den Anden und vereinzelt in Europa beheimatet ist. Er trägt rote Beeren. Das darin enthaltene Berberin hat antiseptische und anti-kanzerogene Eigenschaften. Es senkt weiterhin den Cholesterin-Spiegel und wirkt positiv auf das zentrale Nervensystem.

Anwendung von Berberis


Berberis wird angewendet bei Beschwerden, die durch einen erhöhten Harnsäurespiegel im Blut verursacht werden. Dazu gehören Gelenkentzündungen (Arthritis), Lumbago, Muskelrheumatismus und Gicht. Sauerdorn wird zur Behandlung von Leberschwäche, leichtem Ikterus (Gelbsucht), bei Gallen- und Nierenbeschwerden mit Grieß oder Steinen eingesetzt. Es findet Anwendung bei entzündeten Harnwegen mit brennenden Schmerzen beim Urinieren und rötlichem Harnsediment.

Erscheinungsbild von Berberis


Berberis-Patienten berichten über ein helmartig einengendes Gefühl am Kopf. Sie sind müde, erschöpft, abgeschlagen, im Gesicht sehr blass oder grau mit dunklen Augenringen. Sie klagen über tiefsitzende, stechende Rückeschmerzen zusammen mit einem Druckgefühl im Oberbauch, neigen zu Hämorrhoiden und Analfisteln. Die Haut juckt, bildet Ekzeme, die Schleimhäute sind trocken.

Darreichungsformen von Berberis


Man verwendet Globuli oder Tinkturen in den Potenzen D1 bis D2, Ampullen ab D4.

Anwendungsgebiete in der Übersicht

AnwendungsgebietBeschwerden/Symptome
Gallenbeschwerden, leichteNeigung zu schmerzhaften Entzündungen und Veränderungen der Gallenblase, einhergehend mit großer Übelkeit und Druckgefühl im Oberbauch. Erhöhte Anfälligkeit zu Gallensteinen, die kolikartige Beschwerden herbeiführen.
NierenproblemeDer Harnapparat ist empfindlich und schnell entzündlich. Neigung zu Nierenkoliken durch Stein- oder Grießbildung sowie ständiger Blasenentzündung. Vor allem das Wasserlassen wird durch heftiges Brennen in der Harnröhre als unangenehm empfunden.

Anwendungsinformationen

Berberis in der Schwangerschaft

Berberis darf in der Schwangerschaft ausschließlich homöopathisch aufbereitet verabreicht werden. Die Anwendung konzentriert sich auf urologische Beschwerden wie Blasen- und Nierenbeckenentzündungen. Man kann es auch geben, wenn mit zunehmender Schwangerschaft infolge der Organverdrängung durch das Baby Leber- und Gallenwegsbeschwerden auftreten. Diese äußern sich durch ständige Übelkeit und Hautjucken.

Nebenwirkungen von Berberis

In niedriger Potenz löst Berberis häufig eine Erstverschlimmerung aus. Ist diese sehr ausgeprägt, sollte die Dosis zunächst herabgesetzt werden. Nach Abklingen der Erstverschlimmerung kehrt man zur anfangs gewählten Dosierung zurück. Kommt es dann wieder zu einer Verschlimmerung, sollte das Mittel abgesetzt und durch ein anderes ersetzt werden. Berberis ist grundsätzlich gut mit anderen Heilmitteln kombinierbar.

Berberis Dosierung

Urologische und rheumatische Symptome sowie Hauterkrankungen behandelt man mit einer D3- oder D6-Potenz und reicht zweimal täglich fünf Globuli. Bei Leber- und Verdauungsbeschwerden therapiert man mit 20 Tropfen in der Potenz D6, die täglich morgens und abends eingenommen werden. Berberis eignet sich nicht unbedingt als Akutmittel. Es erfordert oft eine längere Behandlungsdauer.

Verbesserung & Verschlechterung

Verbesserung:

  • Massage
  • Wärme
  • Bewegung
  • Stuhlgang

Verschlechterung:

  • Bewegung
  • Anstrengung
  • Erschütterung
  • Stehen

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Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen, Arzt oder Apotheker!


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