Camphora

Deutsche Bezeichnung: Kampfer

Stoffart: Harz

Typische Potenzen: Urtinktur - D6

Cinnamomum camphora, der Kampferbaum, gehört zur Familie der Lorbeergewächse. Er ist ursprünglich in Indochina und Japan beheimatet; wird heute jedoch in allen tropischen und subtropischen Regionen der Welt angebaut. Kampferbäume erreichen eine Höhe von bis zu dreißig und einen Umfang von bis zu drei Metern. Ihre borkenfreien Zweige sind bläulich und tragen elliptisch geformte, gelb-grüne Laubblätter, deren Ober- und Unterseite unterschiedliche Oberflächenstrukturen aufweisen. Aus den zu Rispen angeordneten, grün-weißen oder gelblichen, behaarten Blüten entwickeln sich etwa 6 - 8 mm große, purpurschwarze Früchte.
Ab einem Alter von ungefähr 50 Jahren bildet sich in allen Teilen des Kampferbaumes ein stark riechendes ätherisches Öl, welches bereits von Paracelsus wegen seiner "kühlenden Wirkung auf das Gehirn" gepriesen wurde. Im 18. und 19. Jahrhundert erlangte Kampfer als wirksames Mittel gegen Cholera Bekanntheit.
Um das homöopathische Mittel Camphora zu gewinnen, wird das aus den holzigen Pflanzenteilen austretende Gummiharz in Alkohol gelöst, verdünnt und verschüttelt.

Anwendung von Camphora


Kampfer kommt im Anfangsstadium von Erkältungen oder grippalen Infekten mit Schüttelfrost und Niesen zum Einsatz. Seine häufigste Anwendung findet er bei Patienten, die stark frieren.
Als typische Begleitsymptome gelten ein ruheloser oder komaähnlicher Schlaf sowie das paradoxe Verlangen, sich trotz Hitzeempfinden und Schwitzen zu- oder bei Kälteempfinden und Frösteln aufdecken zu wollen.
Weitere Anwendung findet Kampfer als krampflösendes Mittel und zur Behandlung von anfallartig auftretenden Schockzuständen.
Das Befinden verschlimmert sich durch Kälte, Zugluft und Bewegung; durch Wärme und Nachdenken über die Beschwerden tritt Besserung ein.

Erscheinungsbild von Camphora


Entsprechend der gleichermaßen wärmenden wie kühlenden Wirkung des Kampfers gelten typische Camphora-Patienten als widersprüchliche Personen. Sie zeichnen sich durch physische und psychische Kälte aus und sehnen sich nach Mitgefühl, sind aber gleichzeitig streitsüchtig, angriffslustig und bedrückt.
Camphoras Gesicht ist blass oder bläulich und wirkt ständig verzerrt oder verkrampft. Er empfindet übermäßige Furcht vor Dunkelheit, fremden Menschen und fremder Umgebung, schließt häufig die Augen und gibt auf Fragen keine Antwort.
Nach Verletzungen fällt Camphora oft in Schock oder Ohnmacht; Säuglinge wirken durch kaum wahrnehmbaren Puls und erschlaffte Glieder wie tot.

Darreichungsformen von Camphora


Kampfer gilt aufgrund seines intensiven Geruchs als starkes Antidot; d.h. es neutralisiert die Wirkung anderer homöopathischer Mittel und darf daher nicht in Kombination eingenommen werden oder in der Nähe pflanzlicher Homöopathika lagern.
Zur Anregung von Kreislauf und Atmung kommt Kampfer als Riechstoff in Urtinktur zur Anwendung; die gebräuchlichsten homöopathischen Gaben liegen zwischen D3 und D6.

Anwendungsgebiete in der Übersicht

AnwendungsgebietBeschwerden/Symptome
KreislaufbeschwerdenKreislaufkollaps mit kaltem Schweiß, Übelkeit, Erbrechen, Blässe und/oder blauen Lippen. Der Puls ist schnell aber kaum zu fühlen. Häufig zusammen mit Angstgefühlen.

Anwendungsinformationen

Verbesserung & Verschlechterung

Verbesserung:

  • Hitze
  • Schwitzen
  • Wärme

Verschlechterung:

  • Bewegung
  • in der Nacht
  • Kälte

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Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen, Arzt oder Apotheker!


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