Grenzen der Homöopathie

Mittlerweile ist die Homöopathie zu einem sehr beliebten Naturheilverfahren innerhalb der Bevölkerung geworden. Immer mehr Menschen wenden sich von der traditionellen Schulmedizin ab und nutzen homöopathische Mittel zumindest gelegentlich. Ob und inwiefern eine gesundheitsfördernde Wirkung vorhanden ist, wird wohl ein ständiges Diskussionsthema bleiben. Die Meinungen gehen stark auseinander und auch, wenn die Homöopathie in vielen Fällen eine positive Wirkung zeigt, gibt es dennoch Grenzen.

Gleiches wird mit gleichem geheilt

Ausgehend vom homöopathischen Prinzip – ‚Ähnliches möge mit Ähnlichem geheilt werden‘, regt die Homöopathie die Selbstheilungskräfte des Körpers an. Dementsprechend werden die auftretenden Krankheitssymptome bei diesem Naturheilverfahren nicht unterdrückt, sondern es wird mit Hilfe homöopathischer Mittel versucht, das Gleichgewicht im Körper wiederherzustellen. Somit lassen sich zum einen Erkrankungen auf psychischer Ebene, ebenso wie akute Erkrankungen und zum anderen auch chronische Leiden wie beispielsweise Heuschnupfen oder Neurodermitis mit Homöopathie behandeln. Darüber hinaus können homöopathische Mittel auch bei allgemeinen Erkrankungen wie einer Erkältung angewendet werden.

Das kann die Homöopathie nicht…

Generell lässt sich sagen, dass die Homöopathie überall dort eingesetzt werden kann, wo die körpereigene Regulation funktioniert und wo Möglichkeiten zur Selbstheilung vorhanden sind.

Die Grenzen der Homöopathie liegen hingegen in schweren Erkrankungen, bei denen eine medizinische Versorgung oder ärztliche Betreuung unbedingt notwendig ist. Hierzu zählen unter anderem Krankheiten wie Diabetes mellitus, denn diese erfordern eine Substitutionstherapie. Hier müssen dem Körper aufgrund einer Organfunktionsschwäche äußerlich Substanzen zugeführt werden, die vom Körper normalerweise selbst gebildet werden können.

Auch plötzlich auftretende und schwerwiegende Erkrankungen wie ein allergischer Schock oder ein Herzinfarkt bedürfen einer medizinischen Versorgung. Ebenso verhält es sich bei Organ- und Gewebeveränderungen oder -einschränkungen wie Gelenkverschleiß, Verletzungen und bleibende Organschäden nach einer Krankheit. Auch unheilbare oder lebensbedrohliche Krankheiten wie zum Beispiel Krebs müssen primär mit der traditionellen Schulmedizin behandelt werden.

Zwar können homöopathische Mittel bei vielen ernsten Erkrankungen als ergänzende Behandlung zur Linderung von Symptomen eingesetzt werden, jedoch sollte dieses Naturheilverfahren niemals als alleinige Heilungsmöglichkeit in Frage kommen.

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Bitte beachten Sie:

Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen, Arzt oder Apotheker!


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