Ängste

Erfahren Sie an dieser Stelle, welches homöopathische Mittel bei Ängste hilft.

Im Ursprung sind Ängste eines der Grundgefühle, welches bei einer besorgniserregenden Situation auftritt. Treten diese Ängste jedoch in einer ausgeprägten Weise auf und es kommt zu Kontrollverlusten oder Lähmungserscheinungen der betroffenen Person, dann wird von einer krankhaften Angststörung gesprochen.

Ist die Angststörung nur ein bestimmtes Objekt oder eine Situation bezogen, dann wird häufig der Begriff Phobie verwendet (zum Beispiel die Arachnophobie bei einer Angst gegenüber Spinnentieren). Die Ursachen für eine Angststörung werden kontrovers diskutiert. Tatsächlich scheinen verschiedene Faktoren zusammen zu kommen, welche letztendlich in einer bestimmten Konstellation die Störung auszulösen vermögen. Dabei gilt als gegeben, dass die genetische Komponente bestimmte Phobien begünstigt; die Arachnophobie tritt beispielsweise deutlich häufiger auf als die Angst vor großen Menschenmengen.

Wie bei der normalen Angst sind die Symptome einer Angststörung unter anderem ein schneller Herzschlag, Schwitzen, Schwindel, Zittern, Übelkeit und ein Kontrollverlust. Die Behandlung einer Angststörung oder Phobie kann einerseits mithilfe von den verschiedenen Entspannungsverfahren (wie zum Beispiel Autogenes Training) oder durch eine entsprechende Psychotherapie durchgeführt werden.

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Symptome und Homöopathische Mittel

Nachfolgend beschrieben sind körperliche Symptome. Wählen Sie ein homöopathisches Mittel bei Ängste, das am besten zu Ihrer Situation passt.

Beschwerden/Symptome Mittel
bei Versagungsängsten, Lampenfieber und Prüfungsangst. Man fühlt sich innerlich getrieben, steht unter Druck und besitzt wenig Selbstvertrauen. Angst vor engen Räumen, großen Plätzen, Menschenmengen, Höhenangst. Körperliche Symptome können Verlangen nach Süßem und Durchfall sein. Argentum nitricum
bei Erwartungsangst, die lähmt, begleitet vom Gefühl des Versagens und der Ohnmacht. Körperliches Merkmal ist das Zittern. Auch geeignet bei Flugangst. Gelsemium
Ängste und Depressionen besonders bei Frauen mit Nervosität, innerer Unruhe, Neigung zu Hysterie und Unentschlossenheit. Platzangst, Angst vor Insekten, Mäusen und Ratten. Oft mit gynäkologischen Problemen. Cimicifuga
bei Angstattacken, Panikgefühlen und bei Schock ausgelöst durch Unfall oder Krankheit. Angst vor dem Sterben oder dem Tod. Aconitum
Angst vor Dunkelheit, Gewitter, Alleinsein besonders bei sensiblen, eher schreckhaften und furchtsamen Menschen mit Neigung zu Schwermut. Phosphorus
tief sitzende Angst und Mutlosigkeit. Vor allem Angst vor Krankheit und Tod, vor Einsamkeit und Armut. Arsenicum album
geplagt von Befürchtungen und Vorahnungen. Angst vor Misserfolg und Scheu vor Verantwortung durch eher geringes Selbstvertrauen. Neigung zu kalten Händen und Füßen. Silicea
Patienten, die unter starken Ängsten und Phobien leiden und schnell in panikartige Zustände verfallen. Sie haben unerklärliche Angst vor dem Alleinsein, vor Gewalt, Tieren oder Dunkelheit. Die Schmerzwahrnehmung ist stark eingeschränkt. Stramonium-Menschen wirken sehr verkrampft im Bewegungsablauf und im sprachlichen Ausdruck (Stottern) und sind starken Stimmungsschwankungen ausgeliefert. Kinder haben häufig nächtliche Alpträume. Stramonium
Ängste vor Spinnen, Schlangen, wilden Tieren, vor Ohnmacht und Krankheit. Steigerung zu Wahnvorstellungen. Man hat das Gefühl, in der Luft zu schweben. Lac caninum
Bei Panikattacken, Prüfungsangst und leichter Erregbarkeit, auch in Verbindung mit auftretendem Schwindel und Kopfschmerzen. Piper methysticum
Furcht vor Abwärtsbewegungen. Kinder haben Angst vor dem Liegen oder schaukelnden Bewegungen. Borax
Ausgeprägte Angst vor Krankheiten, die sich zu hysterischem Krankheitswahn steigern, grenzt an Psychose. Sabadilla
Komatöse, apathische Ängste vor Verlassenheit, begleitet von extremer Müdigkeit und Schwindel. Auch tiefsitzender Liebeskummer kann therapiert werden. Antimonium tartaricum
Angst vor Dunkelheit und allem Unbekannten Angelica archangelica
Alle Formen von Angstzuständen und Phobien, z.B. Prüfungsangst, Höhenangst, Platzangst, Angst vor Tieren und Insekten. Man fürchtet sich vor eventuellen Unglücken. Der Körper reagiert mit Zittern, Herzrasen, Mundtrockenheit, Schluckbeschwerden und Schweißausbrüchen. Scutellaria lateriflora
Nach starker Traumatisierung wie Unfälle, Krankheit, Verlust. Auslöser der Magen-Darm-Symptomatik. Ornithogalum umbellatum
Ängste lösen Atemnot, Herzrasen, Engegefühl in der Brust und mitunter sogar Erstickungsanfälle aus. Thyreoidinum

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Ulrike Schlüter (Heilpraktikerin)
Ulrike Schlüter - Heilpraktikerin
Inhaltliche Betreuung

Ich beschäftige mich seit fast 20 Jahren intensiv mit der Homöopathie. Eine dreijährige Ausbildung in klassischer Homöopathie und Fortbildungen unter anderem in Kinderhomöopathie und gemütsorientierter Homöopathie runden mein Wissen ab. Ich bin als Heilpraktikerin in eigener Praxis - mit den Schwerpunkten Homöopathie und psychosomatische Erkrankungen - tätig. Neben der Therapie ist es mir ein großes Anliegen, mein Wissen und meine Faszination für die Homöopathie weiterzugeben.


Bitte beachten Sie:

Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker!