Acidum formicicum

Deutsche Bezeichnung: Ameisensäure

Stoffart: Tiergift

Typische Potenzen: D4 bis D12

Ameisensäure wird in den Hinterleibsdrüsen der Waldameise produziert und von ihr zur Verteidigung verspritzt. Sie ist auch in Bienenhonig enthalten. Die Säure ist farblos, riecht stechend und produziert beim Menschen Haut-und Schleimhautreizungen. Man gewinnt sie durch Auspressen von Ameisen.

Anwendung von Acidum formicicum


Acidum formicicum zählt zu den Umstimmungsmitteln in der homöopathischen Therapie. Man nutzt es in der Neuraltherapie, bei Gelenkentzündungen, Rheuma, Immunschwächen und juckenden Hautekzemen. Es wird angewendet bei allergischem Asthma, bei Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten, auch bei Magengeschwüren und chronischen Nierenentzündungen.

Erscheinungsbild von Acidum formicicum


Acidum formicicum zeigt einen ausgeprägten, übelriechenden Nachtschweiß. Man fühlt sich tief erschöpft, schwach, allgemein krank, reagiert empfindlich auf Nässe und Kälte. Die Augen tränen ständig, es kommt zu Fließschnupfe man hustet rau und trocken, atmet keuchend. Die Haut reagiert auf Unverträglichkeiten mit juckenden Ausschlägen. Man leidet unter Migräneanfällen, stechenden Magenschmerzen, Übelkeit und Blähungen. Die Gelenke schmerzen reißend, sind abgenutzt, entzündet. Die Schmerzen wandern von links nach rechts mit zunehmender Intensität, Schmerzlinderung erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.

Darreichungsformen von Acidum formicicum


Vorzugsweise gibt man Injektionen ab D4.

Anwendungsgebiete in der Übersicht

AnwendungsgebietBeschwerden/Symptome
AllergieAsthmatischer Husten mit Atemnot, Augenjucken, Hautausschläge, Blähungen und Durchfall, hervorgerufen durch Allergien gegen Tierhaare, Hausstaub, Schimmelpilz und Nahrungsmittel.
Erschöpfung/ SchwächeKörperliche und geistige Leistungsschwäche, man fühlt sich ständig matt und übermüdet, hat regelmäßig Kopfschmerzen. Das Immunsystem ist geschwächt, man neigt zu Infektionen, hat häufig Nervenschmerzen.
Gelenk-und RückenschmerzenBei chronischen Entzündungen der Gelenke und Schmerzen, die durch eine Überbelastung oder Fehlstellung entstehen.
Körpergeruch/ SchweißRegelmäßiger Nachtschweiß, der unangenehm riecht.
RheumaReißende, stechende Gliederschmerzen, die von rechts nach links wandern. Die Muskeln zittern. Es tritt kein rheumatisches Fieber auf.

Verbesserung:

  • Wärme
  • Druck

Verschlechterung:

  • Nässe
  • Kälte
  • Bewegung

Bitte beachten Sie:

Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt!


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