Borax

Deutsche Bezeichnung: Natriumtetraborat, Natriumborat

Stoffart: Mineral

Typische Potenzen: D3 bis D6

Borax ist eine weiß-graue oder durchsichtige kristalline Substanz, die in salzigen Binnengewässern vorkommt. Sie bleibt bei der Verdunstung des Wassers zurück. Weltweit gibt es etwas 60 Borax-Seen.

Anwendung von Borax


Borax ist ein Mittel für Haut und Schleimhäute. Es wird eingesetzt bei Bläschen-Ausschlag, Akne, Soor, Herpes und Pilzbefall, zur Wundheilung sowie bei Harnwegsentzündungen. Auch Symptome einer Reisekrankheit wie Schwindel können mit Borax behandelt werden. Das Mittel ist besonders für ängstliche Kinder geeignet.

Erscheinungsbild Borax


Borax zeichnet sich aus durch weiße, extrem schmerzhafte Bläschenbildung in den Körperhöhlen. Die Haut juckt, ist schuppig, heilt schlecht. Die Haare wachsen schlecht, brechen und filzen. Die Zunge ist weiß belegt, die Mundhöhle mit brennend schmerzenden Aphten übersät, so dass man nicht essen kann. Frauen haben zähen Weißfluss, die Vagina ist mit einem weißen Belag ausgekleidet. Vor Stuhlgang und Urinieren kommt es zu schmerzhaften Krämpfen, die bei Kindern Weinen hervorrufen. Ausscheidungen sind grünlich, haben einen stechenden Geruch. Es sticht in der Fußsohle. Man verträgt keinen Wein, leidet unter Übelkeit, Völlegefühl und bleierner Müdigkeit nach dem Essen. Die Patienten sind nervös, gereizt und sehr geräuschempfindlich. Sie haben große Angst vor Donner, vor schaukelnden und abwärtsgerichteten Bewegungen wie auf Schiffen, im Flugzeug oder Fahrstuhl, reagieren mit Angstschweiß und Schwindel.
Kinder und Babys ertragen es nicht, hingelegt zu werden, mögen nicht geschaukelt werden, schreien schrill vor Angst. Sie haben vermehrt Zahnungsschwierigkeiten. Sie sind zart, im Gesicht leicht bläulich. Borax-Kinder suchen stets verzweifelt die Nähe der Mutter, halten sich krampfhaft an ihr fest. Säuglinge verweigern sich beim Stillen aufgrund großer Wundschmerzen im Mund; dadurch häufig Milchstau bei den Müttern. Kinder leiden oft an schmerzhaften, übelriechenden Durchfällen.

Darreichungsformen von Borax


Bei Pilzinfektionen und Weißfluss gibt man D6 oral. Sobald die Symptome spürbar zurückgehen, sollte das Mittel abgesetzt werden. Bei Injektionen werden die Potenzen D6 und D8 verwendet. Während der Borax-Therapie sollten keine säurehaltigen Lebensmittel / Getränke verzehrt werden.

Anwendungsgebiete in der Übersicht

AnwendungsgebietBeschwerden/Symptome
ÄngsteFurcht vor Abwärtsbewegungen. Kinder haben Angst vor dem Liegen oder schaukelnden Bewegungen.
Blasenbeschwerden und BlasenentzündungenEntzündungen der Harnblase und Harnwege, Bildung von Harngrieß mit Absetzen von hieß-stinkendem Urin, der unkontrolliert abgeht.
Hautausschlag/ Ekzem, trocken und/ oder feuchtDie Haut ist trocken, schuppig, juckt ständig und eitert bereits bei kleinen Verletzungen. Schlechte Wundheilung. Vermehrter Talgfluss und Akne, Bläschenbildung wie bei Herpes oder Gürtelrose, auch bei Pilzbefall der Haut.
SchleimhäuteWeiße, schmerzhafte Stippen / Aphten an den Schleimhäuten, insbesondere in Mund (Mundfäule) und in der Vagina, hier auch mit starkem Weißfluss. An den Nasenschleimhäuten bilden sich bei Schnupfen hartnäckige Borken. Gereiztes Jucken der Augenbindehäute wie bei Heuschnupfen.

Anwendungsinformationen

Borax in der Schwangerschaft

Borax stärkt das Immunsystem und hilft in der Schwangerschaft gegen den häufig auftretenden Vaginalpilz und andere Scheideninfektionen, die mit Brennen und Jucken einhergehen. Es eignet sich auch zur Behandlung von Zahnfleischentzündungen. Starke Blähungen können mit Borax gelindert werden. Das Mittel ist angezeigt während der Geburt, wenn die Wehen sehr krampfhaft sind und der Kopf des Babys immer wieder zurück gleitet. Borax erleichtert das Stillen. Es hilft bei schmerzenden Brüsten während des Stillens und bei ständigem Milchfluss, aber auch bei vermeintlicher Stillunfähigkeit. Leidet das Kind unter Aphten und kann infolgedessen nicht saugen, ist Borax angezeigt.

Nebenwirkungen von Borax

Es sind keine Nebenwirkungen bekannt. Das Mittel sollte nur so lange genommen werden, wie die Beschwerden anhalten.

Borax Dosierung

Borax kann bis zu sechs Mal täglich verabreicht werden. Man reicht dazu fünf Globuli D6 oder D12 bei akuten Beschwerden. Ist eine Besserung bemerkbar, wird auf eine dreimalige tägliche Gabe reduziert.

Verbesserung & Verschlechterung

Verbesserung:

  • Druck
  • nach Stuhlabgang

Verschlechterung:

  • Wein
  • Bewegung nach unten
  • nasskaltes Wetter

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