Allium sativum

Deutsche Bezeichnung: Knoblauch

Stoffart: Heilpflanze

Typische Potenzen: Urtinktur, D3 bis D12

Der Knoblauch wurde 1989 zur Heilpflanze des Jahres gekürt. Er gehört zu den Lauchgewächsen, deren Zwiebeln aus mehreren Zehen bestehen. Allium sativum gedeiht weltweit an sonnigen Standorten und bevorzugt einen humusreichen Boden. Ab August kann der Knoblauch frisch geerntet und für mehrere Monate an sonnigen Plätzen getrocknet werden. Kühl und trocken gelagert, bewahrt er seine Heilkraft über eine längere Zeit. Im Mittelalter galt Knoblauch als Abwehr gegen böse Kräfte und wurde darum in Kränzen an Fenstern und Türen aufgehängt. Die Heilpflanze Allium sativum enthält verschiedene ätherische und schwefelige Öle, ist sehr jodhaltig. Aufgrund der Schwefelstoffe kommt es nach Verzehr von Knoblauch durch den Abbauprozess im Körper zu dem typischen Knoblauchgeruch. Die Heilpflanze in ursprünglicher Form stärkt die Magen- und Darmtätigkeit, gilt als Wurmmittel und Rheuma-Arznei. In der Homöopathie verwendet man ausschließlich die frische Knolle, um die Urtinktur herzustellen.

Anwendung von Allium sativum

Die Wirkung von Allium sativum richtet sich an die Blutgefäße, an die Knochen und Gelenke, ebenso an die Atem- und Verdauungsorgane. Das Mittel ist geeignet zur Behandlung von Arteriosklerose und Bluthochdruck. Bewährt hat es sich zur Linderung des Roemheld-Syndroms, wo es zu herzbeklemmenden Symptomen durch Blähungen und anderen Verdauungsbeschwerden kommen kann.

Erscheinungsbild

Menschen, die Allium sativum benötigen, zeigen häufig ein hohes Verlangen nach Fleisch, trinken wenig. Sie leiden an Magenschwere und -brennen, haben oft Verstopfung oder Blähungen, empfinden sich nach dem Essen überladen, neigen dabei zu depressiven Verstimmungen. Man stößt brennend auf, der Speichel ist zähflüssig. Der Bronchialtrakt ist verschleimt. Oft entstehen die Beschwerden durch ein Übermaß an Nahrungszufuhr. Die Symptomatik kann bis in den Brustkorb aufsteigen und das Roemheld-Syndrom auslösen. Es zeigen sich rheumatische Beschwerden im Bereich der Hüfte, hier insbesondere in den Hüftgelenken als auch im Iliosakralbereich (ISG). Die Patienten negieren in der Regel Heilmittel, sind überaus skeptisch gegenüber Arzneien.

Darreichungsform von Allium sativum

Man reicht Allium sativum als Globuli fünfmal täglich mit einer Gabe von fünf Globuli. Im Akutfall verwendet man D6 oder D12, bei chronischen Erkrankungen D30 einmal pro Woche.

Anwendungsgebiete in der Übersicht

Anwendungsgebiet Beschwerden/Symptome
Blähungen Beschwerden strahlen in den Brustkorb aus, Roemheld-Syndrom.
Blutdruck, erhöht Essentielle Hypertonie, Ursachen unbekannt.
Gelenk-und Rückenschmerzen Gestraffte Haut über dem Gelenk, Beschwerden verschlimmern sich beim Spaziergang.
Geschlechtskrankheiten Vaginalpilz , auch in der Spätschwangerschaft , bei wunder Vulva.
Husten/ Bronchitis Chronischer Husten, mit hartnäckigem, galleartigem Auswurf.
Magen-/ Darmbeschwerden Heißhunger auf Fleisch, anschließend depressive Verstimmung, Aufstoßen, Völlegefühl.
Menstruationsbeschwerden Harte, schmerzhaft angeschwollene Brüste und starke Blutung. Regelschmerzen ziehen in den Oberschenkel.
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Anwendungsinformationen

Allium sativum In der Schwangerschaft

Das Mittel kann in der Schwangerschaft problemlos gereicht werden bei Völlegefühl, Verstopfung und Blähungen. Auch bei schwangerschaftsbedingtem Bluthochdruck sollte es in Betracht gezogen werden. In der Potenz D2 eignet sich Allium sativum zur Behandlung von Vaginalpilzen bis in die Spätschwangerschaft. Es wird hier dreimal täglich mit fünf Globuli therapiert, alternativ zweimal täglich zwei Tabletten in der Potenz D3.

Nebenwirkungen von Allium sativum

Bei einer Knoblauch-Überempfindlichkeit muss möglicherweise ein anderes Mittel in Betracht gezogen werden. Bei Schilddrüsenerkrankungen sollte aufgrund des hohen Jodgehaltes von Allium sativum fachkundlicher Rat eingeholt werden. Ansonsten ist das Mittel frei von Neben- und Wechselwirkungen, kann auch zu anderen Arzneien unterstützend verabreicht werden.

Allium sativum Dosierung

Man kann das Mittel in der Akutbehandlung drei- bis fünfmal täglich in der Potenz D6 oder D12 verabreichen (jeweils fünf Globuli). Zur Langzeittherapie (insbesondere bei Bluthochdruck und rheumatischen Beschwerden) sollte auf eine höher Verdünnung zurückgegriffen, diese dann aber in größeren Abständen genommen werden. Eventuell könnte man bei Bluthochdruck und rheumatischen Beschwerden auch eine länger andauernde Konstitutionstherapie in Betracht ziehen.

Verbesserung & Verschlechterung

Verbesserung:
  • Keine Angabe
Verschlechterung:
  • Lesen

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Ulrike Schlüter (Heilpraktikerin)
Ulrike Schlüter - Heilpraktikerin
Inhaltliche Betreuung

Ich beschäftige mich seit fast 20 Jahren intensiv mit der Homöopathie. Eine dreijährige Ausbildung in klassischer Homöopathie und Fortbildungen unter anderem in Kinderhomöopathie und gemütsorientierter Homöopathie runden mein Wissen ab. Ich bin als Heilpraktikerin in eigener Praxis - mit den Schwerpunkten Homöopathie und psychosomatische Erkrankungen - tätig. Neben der Therapie ist es mir ein großes Anliegen, mein Wissen und meine Faszination für die Homöopathie weiterzugeben.


Bitte beachten Sie:

Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker!