Capsicum

Deutsche Bezeichnung: Spanischer Pfeffer

Stoffart: Capsaicin aus getrockneten, reifen Früchten

Typische Potenzen: D3 bis D6

Der Spanische Pfeffer gehört zu den Nachtschattengewächsen. Ursprünglich kommt er aus dem süd- und mittelamerikanischen Raum. Durch Christoph Kolumbus ist er mittlerweile auch in Nordamerika und Südeuropa beheimatet. Bekannt ist er auch als "Paprika" oder "Chili".
Die Pflanze wird ca. 1,5 m groß. Die Früchte sind spitz zulaufend, säbelförmig gebogen, glockenförmig oder auch rund, klassischerweise in den Farben Rot, Gelb oder Grün. Sie enthalten die Vitamine C, B und E. Hauptinhaltsstoff ist das wasserunlösliche Capsaicin (CPS), was den Früchten ihre Schärfe verleiht. Spanischer Pfeffer gehört in der mexikanischen, indischen und asiatischen Küche zu den traditionellen Gewürzen. Er hat eine schweißtreibende, durchblutungsfördernde Wirkung.

Anwendung von Capsicum


In der Homöopathie verwendet man Capsicum bei chronischen Entzündungen aller Schleimhäute, sowohl des Verdauungstraktes als auch der Atemwege. Es hilft bei brennenden Beschwerden wie Sodbrennen und Hämorrhoiden, wird aber auch bei Hautproblemen und seelischen Verstimmungen eingesetzt. Zu den Hauptanwendungsgebieten gehören kindliche Mittelohrenzündungen sowie entzündlich brennende Hautveränderungen wie Herpes labialis oder Gürtelrose.

Erscheinungsbild von Capsicum


Der Capsicum-Patient ist launisch, reizbar und selten aktiv. Er scheut Bewegung, ist schreckhaft und friert schnell. Der typische Capsicum-Mensch ist hellhäutig und blauäugig. Seine Gesichtsfarbe wechselt rasch von Blässe zu einem Wärmerot. Er neigt zur Übersäuerung, hat einen sauren Mundgeruch. Bei allen Beschwerden klagt er über ein brennendes Gefühl verbunden mit schnellem Wundsein, was auch psychosomatische Beschwerden wie Reizmagen hervorruft. Er leidet unter starken Blähungen, blutigen Schleimdurchfällen in Verbindung mit Hämorrhoiden sowie Ohrentzündungen mit Eiterbildung. Beim Urinieren kommt es zu Blasenkrämpfen, die das Wasserlassen erschweren und zu vermehrten Entzündungen der Harnwege führen. Die Beschwerden lokalisieren sich meistens linksseitig.
Es bestehen ein starker nostalgischer Hang und das Verlangen nach Alkohol.
Capsicum-Kinder werden schnell heimwehkrank und sind sehr eigensinnig.

Darreichungsformen von Capsicum


In der Gloubli-Therapie verwendet man D3- oder D4-Potenzen. Ampullen werden in den Potenzen D4 und D6 gegeben.

Anwendungsgebiete in der Übersicht

AnwendungsgebietBeschwerden/Symptome
DurchfallHeftige, aggressive Durchfälle, die mit blutigem Schleim durchsetzt sind. Die Hautregion um den After ist gereizt und brennt sehr stark. Meist sind die Patienten von Hämorrhoiden betroffen, die unter dieser Symptomatik extrem schmerzen. Hinzu kommen Magendrücken, Sodbrennen und ein saurer Geschmack im Mund, verbunden mit starkem Mundgeruch.
Erschöpfung/ SchwächeDer Patient zeigt eine ausgeprägte Trägheit, er mag sich weder körperlich bewegen noch geistig anstrengen. Er erschrickt sich oft und ist sehr empfindlich gegenüber Außenreizen.
SchleimhäuteBrennende Reizung aller Schleimhäute, als wären zu scharf gewürzte Speisen oder Pfeffer im Übermaß verzehrt worden, Oft verbunden mit Schüttelfrost. Ohren und Nase sondern einen eitrigen Ausfluss ab, während der Kehlkopf kribbeln und einen laut bellenden Husten verursachen kann.

Anwendungsinformationen

Capsicum in der Schwangerschaft

Während der spanische Pfeffer in Reinform während der Schwangerschaft mit Bedacht verzehrt werden sollte, kann das homöopathisch aufbereitete Capsicum auch Schwangeren bei passender Symptomatik ohne Nebenwirkungen gereicht werden. Bedingt durch das Wachstum des Kindes wird in der Schwangerschaft der Druck auf den Magen erhöht. Als Folge leiden Schwangere häufig unter Sodbrennen, Magenbrennen und Völlegefühl. Neben diesen Krankheitssymptomen kann Capsicum weiterhin gereicht werden bei saurem Erbrechen in der Frühschwangerschaft, bei Gastritis und Hämorrhoiden.

Nebenwirkungen von Capsicum

Mit Ausnahme einer möglichen vorübergehenden Erstverschlimmerung sind keine Nebenwirkungen bekannt. Verstärken sich die Symptome dauerhaft, ist das Mittel abzusetzen.

Capsicum Dosierung

Beim Auftreten der Beschwerden nehmen Erwachsene fünf Globuli Capsicum in der Potenz D3, alternativ D6. Diese Dosis kann bis zu dreimal täglich verabreicht werden. Kinder erhalten drei Globuli zweimal täglich. In der Konstitutionstherapie greift man zu höheren Potenzen und gibt das Mittel in größeren Abständen, die individuell mit einem Homöopathen abgestimmt werden sollten.

Verbesserung & Verschlechterung

Verbesserung:

  • Wärme

Verschlechterung:

  • Zugluft
  • Kälte
  • Trinken
  • Urinieren

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Bitte beachten Sie:

Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen, Arzt oder Apotheker!


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