Carduus marianus

Deutsche Bezeichnung: Mariendistel

Stoffart: Heilpflanze

Typische Potenzen: D1 bis D8

Mariendisteln sind in den Mittelmeergebieten weit verbreitet. Sie wachsen auf harten trockenen Böden, vorzugsweise an Wegesrändern und auf Weiden. Die Pflanze kann eine Höhe von 1,5 m erreichen. Sie gehört zu den Korbblütlern. Die violetten Blüten werden bis zu 4 cm groß. Die Blätter sind mit Dornen besetzt. Die Mariendistel ist bekannt für ihre leberstärkende, entgiftende Wirkung. In neueren Studien wurde ein positiver Effekt von Carduus marianus auf Lungenkrebs entdeckt.

Anwendung von Carduus marianus


Die Mariendistel ist eines der bekanntesten Lebermittel in der Homöopathie. Es findet Anwendung bei akuten und chronischen Leberentzündungen und Gallenleiden wie Gallenblasen-, Gallenwegsentzündungen und Gallensteinen. Man wendet Carduus marianus an bei Fettleber, Leberzirrhose, Aszites (Bauchwassersucht) und Gelbsucht, bei Pfortaderstauungen, Hämorrhoiden und Krampfadern sowie bei allen durch eine gestörte Leberfunktion hervorgerufenen Begleiterscheinungen wie Übelkeit, Brechreiz, Appetitlosigkeit, Verstopfung, kolikartigen Bauchschmerzen.

Erscheinungsbild von Carduus marianus


Die Patienten berichten über rechtsseitige Schmerzen im Oberbauch, die bis in die rechte Schulter ausstrahlen, und Stirnkopfschmerzen. Sie leiden wechselseitig an Durchfall und Verstopfung, erbrechen grün-gelben, gallenbitteren Schleim, haben einen fauligen Mundgeruch. Der Stuhl ist hell und lehmartig, der Urin dunkel, teilweise bräunlich. Die Zunge zeigt einen weißen Belag, an den rötlichen Zungenrändern finden sich Zahneindrücke. Die Hautfarbe hat einen Gelbstich. Häufig ist der Leib aufgetrieben, die Beine von Krampfadern durchzogen, die Füße durch Wassereinlagerungen geschwollen. Carduus-Menschen sind oft traurig, neigen zu Hypochondrie, sind vergesslich. Nachts wachen sie durch Hautjucken auf.

Darreichungsformen von Carduus marianus


Man therapiert mit der Urtinktur und Potenzen bis D6, bei Ampullen bis D8.

Anwendungsgebiete in der Übersicht

AnwendungsgebietBeschwerden/Symptome
Gallenbeschwerden, leichteAkute oder chronische Entzündungen der Gallenwege, auch bei Stein- oder Grießbildung. Der Patient verspürt krampfartige Oberbauchschmerzen.
LeberproblemeHilft bei der Entgiftung nach übermäßigem Alkoholkonsum oder Medikamentenmissbrauch, kann auch vorbeugend eingenommen werden bei leberbelastenden medikamentösen Therapien. Bei Leberzirrhose als auch bei anderen Störungen, die durch eine krankhafte Veränderung der Leber bedingt sind (Fettleber, Ikterus, chronisch-trockener Hautjuckreiz).
Übelkeit und ErbrechenWürgereiz und Erbrechen nach Alkohol oder fettreichen Speisen. Die Beschwerden gehen mit einem unangenehmen Druckgefühl im rechten Oberbauch einher. Mögliche stechende Schmerzen, eher rechtsseitig in der oberen Körperhälfte, die bis unter das rechte Schulterblatt reichen. Eventuell begleitet von wechselndem Durchfall / Verstopfung sowie chronischer Übelkeit.
VenenschwächeDurch einen gestörten Pfortader-Kreislauf bedingte Krampfaderbildung, welche auf eine gestörte Leberfunktion zurückzuführen ist. Erhöhte Neigung zu schmerzhaft juckenden Hämorrhoiden.

Anwendungsinformationen

Carduus marianus in der Schwangerschaft

Das Mittel findet hauptsächlich Anwendung bei Leberschwäche und deren Begleiterscheinungen, wird aber in der Schwangerschaft eher selten verabreicht. Man kann Carduus marianus im fortgeschrittenen Schwangerschaftsstadium geben, wenn durch den wachsenden Fötus die inneren Organe beginnen, auf die Leber zu drücken und sich Symptome wie Übelkeit, Wassersucht, Hautjucken und Störungen des Gallenflusses ausprägen können. Es ist angezeigt, wenn hierdurch bedingt im Wechsel Verstopfung und Durchfall auftreten.

Nebenwirkungen von Carduus marianus

Über die potenzierte Mariendistel sind keine Nebenwirkungen bekannt. Das Mittel sollte jedoch nur dann gegeben werden, wenn die Symptomatik einen Zusammenhang mit einer Leberschwäche aufweist. Im Zweifelsfall sollte man sich fachkundlichen Rat einholen. Von Hochpotenzen über D30 in der Selbstmedikation ist abzusehen.

Carduus marianus Dosierung

Das Mittel wird klassisch in Niedrigpotenzen bis D12, häufiger noch bis D6, verabreicht. Man gibt dreimal täglich fünf Globuli oder fünf Tropfen der Urtinktur. Seltener ist eine tägliche Gabe von fünf Globuli D30. Akutbehandlungen werden hinsichtlich der Ursächlichkeit in der Regel nicht vorgenommen.

Verbesserung & Verschlechterung

Verbesserung:

  • warme Umschläge
  • Ruhe

Verschlechterung:

  • Bewegung
  • Druck
  • Liegen auf der linken Seite
  • Alkohol

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Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen, Arzt oder Apotheker!


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