Natrium chloratum: Homöopathische Anwendung bei Babys und Kindern

Ulrike Schlüter - Heilpraktikerin

Inhaltliche Betreuung
Ulrike Schlüter - Heilpraktikerin

🖊 Aktualisiert am: 15.12.2023

Das homöopathische Natrium chloratum ist vor allem bekannt wegen seiner Anwendung bei Kummer. Natrium chloratum – korrekt angewendet – kann Babys und Kindern auch bei Schnupfen, Heuschnupfen, Bronchitis, Verstopfung, Schulkopfschmerzen und Ekzemen helfen."

Wenn Sie überlegen, ob Natrium chloratum das passende Mittel für Ihr Kind ist, erfahren Sie in diesem Beitrag alles über die Mittelwahl und die Anwendung.

Typbeschreibung

Natrium chloratum passt gut zu zurückgezogenen und niedergeschlagenen Kindern. Sie möchten nicht, dass man sich mit ihnen beschäftigt. In der Schule fallen sie durch Ehrgeiz auf. Sie stellen sehr hohe Anforderungen an sich selbst und leisten mehr, als sie eigentlich können. Sie sind oft müde und schnell erschöpft.

Natrium chloratum-Kinder sind leicht enttäuscht oder verletzt. Sie werden dann still und ziehen sich zurück. Trost können sie gar nicht ertragen und werden wütend.

Leitsymptome und Modalitäten

Bei der Suche nach dem passenden homöopathischen Mittel, kommen oft mehrere in Betracht. Wenn Sie sich unsicher sind, ob Natrium chloratum das passende Mittel für Ihr Baby oder Kind ist, dann schauen Sie sich die Leitsymptome und die Modalitäten an. Diese helfen Ihnen dabei, eine Entscheidung für ein passendes homöopathisches Mittel zu treffen. 

Es müssen jedoch nicht alle Leitsymptome von Natrium chloratum auf Ihr Kind zutreffen. Es reicht, wenn Sie das deutliche Gefühl haben, das Mittel passt größtenteils. 

  • blasse und trockene Haut 
  • Abmagerung trotz gutem Appetit
  • Risse an Lippen und Nasenlöchern
  • Neigung zu Lippenherpes
  • Kälteempfindlichkeit
  • großer Durst
  • Verlangen nach Salzigem 
  • Schwitzen im Gesicht beim Essen
  • morgendlichen Niesen nach dem Aufwachen, ohne Erkältung
  • Nase nachts verstopft, tagsüber Fließschnupfen
  • tränende Augen
  • trockener Husten
  • Geruchs- und Geschmacksverlust
  • unwillkürlicher Harnabgang beim Husten oder Lachen
  • kann nicht in Gegenwart anderer Urinieren
  • trockene Stühle
  • Kopfschmerzen, vor allem in der Stirngegend
  • trockene Hautausschläge an der Haargrenze, in den Gelenkbeugen mit leichtem Juckreiz

Die Modalitäten beschreiben, unter welchen Umständen sich Beschwerden verbessern oder verschlechtern. Anhand der Modalitäten können Sie recht leicht die Mittelwahl von Natrium chloratum bestätigen. 

Verbesserung

  • in frischer Luft
  • Abends
  • bei warmem und trockenem Wetter

Verschlechterung

  • Vormittags
  • Sonne
  • am Meer

Anwendungsgebiete

Das homöopathische Natrium chloratum ist vor allem bekannt wegen seiner Anwendung bei Kummer. Natrium chloratum – korrekt angewendet – kann Babys und Kindern auch bei Schnupfen, Heuschnupfen, Bronchitis, Verstopfung, Schulkopfschmerzen und Ekzemen helfen.

Wenn Sie überlegen, ob Natrium chloratum das passende Mittel für Ihr Kind ist, erfahren Sie in diesem Beitrag alles über die Mittelwahl und die Anwendung.

Dosierung und Einnahme

Natrium chloratum wird meist in den Potenzen D6 und D12 verwendet. Von der Potenz D6 können bis zu 5-mal täglich je drei Globuli eingenommen werden. Von der Potenz D12 können 1- bis 2-mal täglich je drei Globuli eingenommen werden.

Nebenwirkungen

Homöopathische Mittel – und damit auch das homöopathische Mittel Natrium chloratum – rufen bei korrekter Anwendung keine unerwünschten oder schädlichen Nebenwirkungen hervor und sind daher besonders zur Anwendung bei Kindern geeignet.

Natrium chloratum - weitere Themen:

Mehr über die Homöopathie erfahren

Wenn Sie mehr über Anwendung homöopathischer Mittel lernen möchten oder wenn Sie sich unsicher sind, was die richtige Anwendung homöopathischer Mittel bei Babys und Kindern angeht, besuchen Sie doch unseren Kurs Grundlagen der Homöopathie oder den Kurs Homöopathie für Kinder.

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Letzte Aktualisierung: 15.12.2023

Bitte beachten Sie:

Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker!