Thuja Anwendung bei Impfungen

Ulrike Schlüter - Heilpraktikerin

Inhaltliche Betreuung
Ulrike Schlüter - Heilpraktikerin

🖊 Aktualisiert am: 13.12.2023

Viele Eltern haben Angst vor möglichen Impffolgen oder haben schon heftige Impfreaktionen bei Ihren Kindern erlebt. Typische Reaktionen nach einer Impfung sind Röte, Schmerzen und Schwellung an der Einstichstelle und leichtes Fieber. Als Prophylaxe wird immer wieder das homöopathische Mittel Thuja empfohlen. "
Aktuell ist aufgrund der Corona-Impfungen das Thema homöopathische Impfbegleitung nicht nur für Kinder sondern auch für Erwachsene interessant.
Wenn Sie wissen möchten, ob und wie Sie Thuja bei einer Impfung Ihres Kindes oder bei sich selbst anwenden können, dann sind Sie hier genau richtig.
Wir beantworten alle Fragen rund um die Einnahme und Dosierung von Thuja bei einer Impfung.

Kann man Thuja vorbeugend geben?

Eine prophylaktische Anwendung von homöopathischen Mitteln entspricht nicht den Grundprinzipien der Homöopathie, wonach Ähnliches mit Ähnlichem geheilt werden soll. Vor einer Impfung sind jedoch mögliche Impfreaktionen noch nicht absehbar, die Auswahl eines passenden, ähnlichen Mittels ist daher nicht möglich.
Nichtsdestotrotz haben Hahnemann (Begründer der Homöopathie) und andere bedeutende Homöopathen sowie erfahrene Heilpraktiker in der neueren Zeit festgestellt, dass manche Mittel besonders häufig bei Beschwerden nach einer Impfung zum Einsatz gekommen und auch vor Impfungen eingenommen worden sind. Und zu diesen Mitteln zählt auch Thuja. Daher wird oft die einmalige Gabe von Thuja vor einer Impfung empfohlen, besonders dann, wenn es bei früheren Impfungen schon zu starken Impfreaktionen gekommen ist.

Soll man nach jeder Impfung Thuja geben?

Thuja hat sich vor allem zur Behandlung von Beschwerden nach der Pockenschutzimpfung bewährt. Diese Impfung spielt aber in den westlichen Ländern keine Rolle mehr. Thuja wirkt bei anderen Impfungen nicht so deutlich, wie bei der Pockenschutzimpfung. Es kommen auch andere homöopathische Mittel zur Behandlung von Impfreaktionen zum Einsatz. Daher ist die Empfehlung jede Impfung mit Thuja zu begleiten, nicht sinnvoll.

Ist Thuja das einzige homöopathische Mittel bei Impfreaktionen?

Es gibt mehrere homöopathische Mittel, die bei Reaktionen auf Impfungen angezeigt sein können:

Bei Schwellung der Einstichstelle:
Apis oder Ledum

Bei Hautausschlägen nach der Impfung:
Crotalus, Mezereum, Sarsaparilla, Silicea (eitrige Entzündungen der Haut), Sulfur (juckender Hautausschlag)

Bei Fieber nach einer Impfung:
Aconitum, Belladonna oder Thuja

Bei Schreianfällen und Schlafstörungen nach einer Impfung:
Zincum metallicum

Bei neurologischen Beschwerden:
Stramonium (Krämpfe, Muskelzuckungen, Tics, Verhaltensstörungen, Stottern, nächtliche Panikattacken, Wut, Gewalt)

Bei Erschöpfung und Schwäche nach einer Impfung:
Gelsemium oder Silicea

Bei Schmerzen nach einer Impfung:
Eupatorium (Gliederschmerzen) oder Arnica (Muskelschmerzen)

Bei Kopfschmerzen nach einer Impfung:
Belladonna oder Gelsemium

Bei Durchfall nach einer Impfung:
Sulfur oder Thuja

In einigen Fällen sind mehrere homöopathische Mittel genannt, die zur Behandlung einer Impfreaktion in Frage kommen. Um zu entscheiden, welches Mittel das für Sie oder Ihr Kind passende Mittel ist, rufen Sie über einen Klick auf den Mittelnamen die Mittelseiten der jeweiligen Mittel auf. Wählen Sie das Mittel, das am ehesten von der allgemeinen und der Typ-Beschreibung her zu Ihnen oder Ihrem Kind passt.

Wann ist Thuja angezeigt?

Das homöopathische Thuja ist nach einer Impfung angezeigt bei Fieber, Durchfall oder Schnupfen mit grünlichgelbem Nasensekret. Wenn ihr Kind geschwollene Lymphknoten hat oder seit der Impfung stark schwitzt, kann Thuja hilfreich sein, ebenso wie bei Neuralgien und hartnäckigen Hautausschlägen.
Thuja passt gut zu zurückhaltenden, reizbaren Menschen und Kindern, deren Selbstbewusstsein nur gering ausgeprägt ist.

Kann man mit Thuja Impfungen ausleiten?

Homöopathische Mittel sind nicht in der Lage, einen Impfstoff auszuleiten. Ein gesunder Körper verfügt in der Regel über ein funktionierendes System, welches die Ausscheidung von schädlichen Stoffen und Krankheitserregern fördert. Das homöopathische Okoubaka kann den Körper bei der Ausscheidung unterstützen. Ein spezielles Ausleiten einer Impfung ist in der Regel nicht nötig, Beschwerden nach einer Impfung können jedoch homöopathisch behandelt werden.
Wenn Sie Ihren Körper oder den Ihres Kindes bei der Ausscheidung schädlicher Stoffe unterstützen möchten, achten Sie auf gesunde Ernährung und Bewegung für ein starkes Immunsystem. Eine homöopathische Konstitutionsbehandlung kann ebenfalls das Immunsystem stärken.

Einnahme & Dosierung von Thuja bei einer Impfung

Eine generelle Einnahme von Thuja nach einer Impfung wird nicht empfohlen.
Einfache Impfreaktionen wie zum Beispiel leichtes Fieber oder ein leichter Schnupfen sind Ausdruck einer Reaktion des Immunsystems, ein gutes Zeichen, und bedürfen in der Regel keiner Behandlung. Erst wenn die Impfreaktion über das normale Maß hinaus geht, kann eine Behandlung mit Thuja sinnvoll sein, wenn die Symptome zum Arzneimittelbild von Thuja passen.
Greifen Sie zu Thuja D30, C30 oder C200, wenn Beschwerden nach einer Impfung auftreten. In der Regel reicht eine einmalige Einnahme von 3 Globuli nach der Impfung.
Bleiben die Beschwerden länger bestehen, kann eine zweite Gabe sinnvoll sein. Treten weitere Beschwerden auf, wird Thuja von einem anderen, passenderen Mittel abgelöst.
Diese Empfehlung gilt für Erwachsene, Kinder und auch Tiere nach einer Impfung.

Bei bleibenden Schädigungen nach einer Impfung sollten Sie keine Selbstbehandlung durchführen, sondern begleitend zur ärztlichen Behandlung einen erfahrenen Homöopathen (Arzt oder Heilpraktiker) zu Rate ziehen.

Gibt es mögliche Nebenwirkungen bei der Einnahme von Thuja?

Bei korrekter Einnahme gibt es keine Nebenwirkungen. Wird Thuja jedoch zu häufig eingenommen, kann es zu einer sogenannten Arzneimittelprüfung kommen und die Beschwerden, gegen die Thuja eingenommen wurden, bleiben bestehen.

Anwendungsgebiete

Viele Eltern haben Angst vor möglichen Impffolgen oder haben schon heftige Impfreaktionen bei Ihren Kindern erlebt. Typische Reaktionen nach einer Impfung sind Röte, Schmerzen und Schwellung an der Einstichstelle und leichtes Fieber. Als Prophylaxe wird immer wieder das homöopathische Mittel Thuja empfohlen.
Aktuell ist aufgrund der Corona-Impfungen das Thema homöopathische Impfbegleitung nicht nur für Kinder sondern auch für Erwachsene interessant.
Wenn Sie wissen möchten, ob und wie Sie Thuja bei einer Impfung Ihres Kindes oder bei sich selbst anwenden können, dann sind Sie hier genau richtig.
Wir beantworten alle Fragen rund um die Einnahme und Dosierung von Thuja bei einer Impfung.

Kann man Thuja vorbeugend geben?

Eine prophylaktische Anwendung von homöopathischen Mitteln entspricht nicht den Grundprinzipien der Homöopathie, wonach Ähnliches mit Ähnlichem geheilt werden soll. Vor einer Impfung sind jedoch mögliche Impfreaktionen noch nicht absehbar, die Auswahl eines passenden, ähnlichen Mittels ist daher nicht möglich.
Nichtsdestotrotz haben Hahnemann (Begründer der Homöopathie) und andere bedeutende Homöopathen sowie erfahrene Heilpraktiker in der neueren Zeit festgestellt, dass manche Mittel besonders häufig bei Beschwerden nach einer Impfung zum Einsatz gekommen und auch vor Impfungen eingenommen worden sind. Und zu diesen Mitteln zählt auch Thuja. Daher wird oft die einmalige Gabe von Thuja vor einer Impfung empfohlen, besonders dann, wenn es bei früheren Impfungen schon zu starken Impfreaktionen gekommen ist.

Soll man nach jeder Impfung Thuja geben?

Thuja hat sich vor allem zur Behandlung von Beschwerden nach der Pockenschutzimpfung bewährt. Diese Impfung spielt aber in den westlichen Ländern keine Rolle mehr. Thuja wirkt bei anderen Impfungen nicht so deutlich, wie bei der Pockenschutzimpfung. Es kommen auch andere homöopathische Mittel zur Behandlung von Impfreaktionen zum Einsatz. Daher ist die Empfehlung jede Impfung mit Thuja zu begleiten, nicht sinnvoll.

Ist Thuja das einzige homöopathische Mittel bei Impfreaktionen?

Es gibt mehrere homöopathische Mittel, die bei Reaktionen auf Impfungen angezeigt sein können:

Bei Schwellung der Einstichstelle:
Apis oder Ledum

Bei Hautausschlägen nach der Impfung:
Crotalus, Mezereum, Sarsaparilla, Silicea (eitrige Entzündungen der Haut), Sulfur (juckender Hautausschlag)

Bei Fieber nach einer Impfung:
Aconitum, Belladonna oder Thuja

Bei Schreianfällen und Schlafstörungen nach einer Impfung:
Zincum metallicum

Bei neurologischen Beschwerden:
Stramonium (Krämpfe, Muskelzuckungen, Tics, Verhaltensstörungen, Stottern, nächtliche Panikattacken, Wut, Gewalt)

Bei Erschöpfung und Schwäche nach einer Impfung:
Gelsemium oder Silicea

Bei Schmerzen nach einer Impfung:
Eupatorium (Gliederschmerzen) oder Arnica (Muskelschmerzen)

Bei Kopfschmerzen nach einer Impfung:
Belladonna oder Gelsemium

Bei Durchfall nach einer Impfung:
Sulfur oder Thuja

In einigen Fällen sind mehrere homöopathische Mittel genannt, die zur Behandlung einer Impfreaktion in Frage kommen. Um zu entscheiden, welches Mittel das für Sie oder Ihr Kind passende Mittel ist, rufen Sie über einen Klick auf den Mittelnamen die Mittelseiten der jeweiligen Mittel auf. Wählen Sie das Mittel, das am ehesten von der allgemeinen und der Typ-Beschreibung her zu Ihnen oder Ihrem Kind passt.

Wann ist Thuja angezeigt?

Das homöopathische Thuja ist nach einer Impfung angezeigt bei Fieber, Durchfall oder Schnupfen mit grünlichgelbem Nasensekret. Wenn ihr Kind geschwollene Lymphknoten hat oder seit der Impfung stark schwitzt, kann Thuja hilfreich sein, ebenso wie bei Neuralgien und hartnäckigen Hautausschlägen.
Thuja passt gut zu zurückhaltenden, reizbaren Menschen und Kindern, deren Selbstbewusstsein nur gering ausgeprägt ist.

Kann man mit Thuja Impfungen ausleiten?

Homöopathische Mittel sind nicht in der Lage, einen Impfstoff auszuleiten. Ein gesunder Körper verfügt in der Regel über ein funktionierendes System, welches die Ausscheidung von schädlichen Stoffen und Krankheitserregern fördert. Das homöopathische Okoubaka kann den Körper bei der Ausscheidung unterstützen. Ein spezielles Ausleiten einer Impfung ist in der Regel nicht nötig, Beschwerden nach einer Impfung können jedoch homöopathisch behandelt werden.
Wenn Sie Ihren Körper oder den Ihres Kindes bei der Ausscheidung schädlicher Stoffe unterstützen möchten, achten Sie auf gesunde Ernährung und Bewegung für ein starkes Immunsystem. Eine homöopathische Konstitutionsbehandlung kann ebenfalls das Immunsystem stärken.

Einnahme & Dosierung von Thuja bei einer Impfung

Eine generelle Einnahme von Thuja nach einer Impfung wird nicht empfohlen.
Einfache Impfreaktionen wie zum Beispiel leichtes Fieber oder ein leichter Schnupfen sind Ausdruck einer Reaktion des Immunsystems, ein gutes Zeichen, und bedürfen in der Regel keiner Behandlung. Erst wenn die Impfreaktion über das normale Maß hinaus geht, kann eine Behandlung mit Thuja sinnvoll sein, wenn die Symptome zum Arzneimittelbild von Thuja passen.
Greifen Sie zu Thuja D30, C30 oder C200, wenn Beschwerden nach einer Impfung auftreten. In der Regel reicht eine einmalige Einnahme von 3 Globuli nach der Impfung.
Bleiben die Beschwerden länger bestehen, kann eine zweite Gabe sinnvoll sein. Treten weitere Beschwerden auf, wird Thuja von einem anderen, passenderen Mittel abgelöst.
Diese Empfehlung gilt für Erwachsene, Kinder und auch Tiere nach einer Impfung.

Bei bleibenden Schädigungen nach einer Impfung sollten Sie keine Selbstbehandlung durchführen, sondern begleitend zur ärztlichen Behandlung einen erfahrenen Homöopathen (Arzt oder Heilpraktiker) zu Rate ziehen.

Gibt es mögliche Nebenwirkungen bei der Einnahme von Thuja?

Bei korrekter Einnahme gibt es keine Nebenwirkungen. Wird Thuja jedoch zu häufig eingenommen, kann es zu einer sogenannten Arzneimittelprüfung kommen und die Beschwerden, gegen die Thuja eingenommen wurden, bleiben bestehen.

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Redaktionelle Leitung und Qualitätssicherung: Heilpraktikerin

Unsere Quellenangaben

Letzte Aktualisierung: 13.12.2023

Bitte beachten Sie:

Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker!